Steinerne Brücke - Wunder der Ingenieurskunst    
  Könige und Kaiser zogen über die Steinerne Brücke in die Stadt. Die berühmte „Postkarten-Ansicht“ war schon im Mittelalter die Schaufassade Regensburgs. Das Bruckmandl“ aus dem Jahr 1854 ist die Kopie eines spätmittelalterlichen Originals. Die Hauptperson der berühmten Sage vom Brücken- und Dombaumeister war wohl ein Rechtsdenkmal in der Form eines seit der Antike   bekannten Püsterichs, eines Dampf blasenden Ausstattungsstücks von Badestuben. Der Grund seiner Errichtung dürfte in einem Triumph der Reichsstadt über Ansprüche des Bischofs 1446 liegen. Wenngleich der reichsstädtische Salzstadel erst seit dem frühen 17. Jh. den südlichen Brückenkopf dominiert, erinnert er doch and die wirtschaftliche Blütezeit der Stadt,   die ihren unermesslichen Reichtum dem Handel mit Luxusgütern verdankte.
Am südlichen Kopf der Steinernen Brücke steht der letzte der drei mittelalterlichen Brückentürme, erbaut um 1300 und nach dem Dreißigjährigen Krieg 1648 weitgehend erneuert. Der breite Bogen daneben wurde erst 1901 für die Straßenbahn durchgebrochen.
   
Steinerne Brücke
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